Start Bitburg Die Bitburger Brauerei bereitet sich aufs Jubiläumsfest vor

Die Bitburger Brauerei bereitet sich aufs Jubiläumsfest vor

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Uwe Hentschel

Bitburg. Was das Feiern betrifft, so hat die Bitburger Brauerei inzwischen eine gewisse Routine. Das große Fest, das am kommenden Wochenende ansteht, ist nämlich nicht die erste Veranstaltung anlässlich des 200-jährigen Bestehens. Ein großes Geburtstagsfest für die Mitarbeiter hat das Unternehmen bereits hinter sich. Und während des Europäischen Folklore-Festivals gab es am Bitburger Bierbrunnen ein paar Stunden lang Freibier für alle.

Das könnte eigentlich reichen, tut es aber nicht. Denn am Sonntag, 17. September, feiert das Unternehmen sein eigentliches Geburtstagsfest. „Das wird ein Tag für die ganze Region“, sagt Theo Scholtes. Der Personalchef der Bitburger Braugruppe gehört zu dem kleinen Team, das sich bereits seit Monaten um die Vorbereitung des Fests kümmert. Es werde ein bodenständiges Fest, betont Scholtes: „Wir wollen uns einfach so präsentieren, wie wir sind.“

Dass ist auch der Grund, warum die große Feier nicht von einer externen Event-Agentur organisiert wird, sondern von der Brauerei in Eigenregie. Bereits Ende 2016 hat sich das kleine Team gebildet, dessen Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen der Brauerei stammen. „Wir haben uns gesagt, dass wir das gerne selbst stemmen würden“, erklärt Scholtes. Und genau das werde nun auch gemacht.

Veranstaltet wird das Fest, das gegen 11 Uhr mit einem Fassanstich startet, auf dem Gelände der Braustätte Bitburg-Süd. Dort ist ausreichend Platz – der auch benötigt wird. Immerhin rechnen die Organisatoren mit 10 000 bis 15 000 Besuchern.

Rund 250 Helfer werden an diesem Tag im Einsatz sein, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Wir haben einen Aufruf im Intranet gestartet. Und daraufhin haben sich zahlreiche Kollegen gemeldet, die Schichten übernehmen wollen“, erklärt Projektmanager Sascha Hontheim. „Die Motivation ist insgesamt sehr hoch“, ergänzt Scholtes.

Dass es mit Motivation alleine aber nicht getan ist, wissen die Organisatoren durchaus. „Die größte Herausforderung ist sicherlich die logistische Abwicklung des Fests, um allen Eventualitäten gerecht zu werden“, sagt Hans-Josef Pallien, Leiter des Bereichs Veranstaltungsmanagement. „Da ist viel Flexibilität und Improvisation gefragt, aber das schaffen wir schon“, zeigt sich Pallien zuversichtlich.

Anders als bei der Freibieraktion zum Folklore-Festival gibt es die Getränke dieses Mal zwar nicht umsonst, dafür aber zu Jubiläumspreisen, wie die Organisatoren erklären. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen für gemeinnützige Zwecke gespendet werden.

Doch erwartet die Besucher an diesem Tag weitaus mehr als nur das Getränkeportfolio der Brauerei zu günstigen Preisen. So gibt es beispielsweise Infostände zu den einzelnen Unternehmen der Braugruppe, viele Angebote für Kinder und mehrere Bühnen, auf denen die unterschiedlichsten Musiker, Bands und Vereine auftreten.

„Es wird keinen großen Top-Act im eigentlichen Sinn geben“, sagt Scholtes. „Wir werden auf unseren Bühnen für jeden Geschmack etwas bieten – von Hip Hop bis Blasmusik.“

Zudem steht noch eine weitere Besonderheit auf dem Plan. Wie das Team erklärt, wird an diesem Tag auch ein Einblick in den gesamten Produktionsablauf ermöglicht – von der Malzannahme über das Sudhaus und den Gär- und Lagerkeller bis hin zu den Abfüllanlagen und Verladestationen. Den Abschluss des Fests bildet gegen 20.30 Uhr schließlich eine große Laser-Show.

Uwe Hentschel

 

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