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So ein Theater: Family Classics

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Foto: Archiv/Dirk Tenbrock

In diesem Garten ist ewiger Winter. Eine hohe Mauer umschließt ihn, kein Mensch darf rein. Und spielende, lärmende Kinder schon gar nicht. Wenn sie nur in die Nähe des Gartens kommen, verscheucht ein Riese sie.

„Die einzigen, denen der Garten noch gefiel, waren der Schnee und der Frost. […] Der Schnee bedeckte das Gras mit seinem dicken weißen Mantel und der Frost ließ alle Bäume silbern erscheinen. [Der] Nordwind […] brüllte unaufhörlich durch den Garten und blies die Schornsteinbleche hinunter.“

Und dann geschieht es: Kinder zwängen sich durch eine Öffnung in der Mauer und verschaffen sich Zutritt zu dem Garten: Die Natur erwacht zu neuem Leben, der Frühling zieht ein.

Der irische Dichter Oscar Wilde schrieb das Märchen „Der selbstsüchtige Riese“ (engl. The Selfish Giant) über Unschuld, Egoismus und Freundschaft für seine kleinen Söhne. Es erschien 1888 als Teil der Sammlung „Der glückliche Prinz“ und andere Märchen.

Der Schauspieler und Musicaldarsteller Norman Stehr erzählt im Rahmen des zweiten Family Classics im Theater Trier jene Geschichte. Dazu spielt das Philharmonische Orchester der Stadt Trier unter der Leitung von Wouter Padberg gleichermaßen spannende und lustige sinfonische Musik, unter anderem von Copland, Elgar und Tschaikowsky. red

 

Termin: Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr, im Großen Haus des Theaters Trier. Karten: Theaterkasse, Telefon 0651/718-1818.

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