Start Bitburg So ein Theater: „Kleiner Mann – was nun?“

So ein Theater: „Kleiner Mann – was nun?“

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„Kleiner Mann“ im Pech: Der Abteilungsleiter (Johannes Kolz, Video) entlässt Pinneberg (Sebastian Gasper, links), weil er angeblich einen Kunden (Manfred-Paul Hänig) belästigt hat. Foto: Mechthild Schneiders

Die Weimarer Republik ist am Ende; die Weltwirtschaftskrise hat Millionen Menschen arbeitslos und arm gemacht. Die Politik bietet keine oder einfache Lösungen, um sich beim „kleinen Mann“ beliebt zu machenl. So ein „kleiner Mann“ ist der Buchhalter Johannes Pinneberg. Als seine Freundin Emma „Lämmchen“ Mörschel schwanger wird, heiraten die beiden. Doch dann wird Pinneberg entlassen …

Sebastian Gasper (links) und Manfred-Paul Hänig. Foto: Mechthild Schneiders

Pinneberg und Lämmchen sind die Protagonisten in Hans Falladas 1932 erschienenen Roman „Kleiner Mann – was nun?“. Ein „verflucht aktuelles“ Thema, findet Karsten Müller, der das Werk als Revue (Tankred Dorst und Peter Zadek) für die Vereine Frosch Kultur und Tufa Tanz inszeniert. Müller hat diese für den kleinen Saal der Tuchfabrik Trier stark eingedampft. So gibt es zehn statt 24 Nebenrollen, besetzt mit Trierer Prominenz aus Kultur und Politik, die per Video ins Spiel eingreifen.

Katja Büdinger und Sebastian Gasper. Per Video greift Sandra Karl als Vermieterin ins Geschehen ein.. Foto: Mechthild Schneiders

Auf der Bühne agieren nur vier Schauspieler: Katja Büdinger, Sebastian Gasper, Monika Wender und Manfred-Paul Hänig. Musikalisch begleitet Klauspeter Bungert die Akteure am Klavier.

Mechthild Schneiders 

Termine: 14., 29. November, 1., 2., 9. Dezember, 19., 20., 25. Januar, 3. Februar, jeweils 20 Uhr. Kostenlose Schulvorstellung, Anmeldung: E-Mail info@theater-frosch.de

 

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