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Achtung Schweinepest

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Symbolbild: Pixabay.com

Region. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert seit Jahren innerhalb der Europäischen Union in den Ländern Estland, Lettland, Litauen und Polen – und inzwischen auch in Tschechien. Das Risiko einer Seuchenübertragung in die Region Trier wird von Fachleuten als sehr hoch eingeschätzt. Die besondere Gefahr besteht darin, dass der Erreger sehr leicht übertragen werden kann, es keine Behandlungsmöglichkeiten gibt und wirksame Impfstoffe nicht zur Verfügung stehen. Deshalb hat der Bund die Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen und Afrikanischen Schweinpest bei Wild- und Hausschweinen erlassen.

Für Rheinland-Pfalz bedeutet dies, dass Jäger von jedem erlegten Wildschwein bis zu einem Aufbruchsgewicht von 30 Kilogramm eine Blut- und eine Milzprobe entnehmen müssen. Zudem sind unabhängig vom Lebensalter alle verendet aufgefundenen sowie erlegten Wildschweine mit klinischen oder pathologisch-anatomischen Auffälligkeiten zu beproben. Die Proben sind mit einem Begleitschreiben an das Landesuntersuchungsamt, Institut für Tierseuchendiagnostik, Blücherstraße 34, 56073 Koblenz, zu senden. red

Ausführliche Informationen zur ASP: www.fli.de/aktuelles/tierseuchengeschehen