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Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

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pixabay

Trier/Birkenfeld. Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen für die „närrischen Tage“ an. und weist darauf hin, dass trotz des närrischen Treibens keine „Narrenfreiheit“ herrscht, insbesondere in Bezug auf Alkohol am Steuer. Wer nach Alkoholgenuss die Finger vom Steuer lässt, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt oder sich einem nüchternen Fahrer anvertraut, riskiert im schlimmsten Falle nur einen Kater, nicht aber seinen Führerschein.

Kein Alkohol für Fahranfänger

Für Fahranfänger, besteht bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs, beziehungsweise während der Probezeit (zwei Jahre), ein absolutes Alkoholverbot. Fahrer, die bei einer Polizeikontrolle Auffall- und Ausfallerscheinungen wie Schlangenlinienfahren, verwaschene Aussprache, schwankenden Gang, aggressives Verhalten und Ähnliches aufweisen, riskieren die Einleitung eines Strafverfahrens, eine Geld- oder Freiheitsstrafe, Punkte und den Entzug ihrer Fahrerlaubnis. Verursacht ein Fahrer einen Verkehrsunfall, so erwarten ihn solche Maßnahmen, bereits ab dem Nachweis von 0,3 Promille. Wer keine Auffall- und Ausfallerscheinungen erkennen lässt, sollte sich also nicht voreilig in Sicherheit wiegen.

Aktion Bob: Nüchtern ist cool

Liegt die Blutalkoholkonzentration zwischen 0,5 und 1,09 Promille, droht die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens, ein Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot. Dies gilt nicht nur bei Alkohol, sondern auch beim Nachweis sonstiger berauschender Mittel. Die Polizei appelliert daher an die Fahrer, nach dem Konsum alkoholischer Getränke das Fahrzeug stehen zu lassen. Das Polizeipräsidium Trier hat die Verkehrspräventionsaktion „Bob – Nüchtern ist cool“ zur Vermeidung von Fahrten unter Alkoholeinfluss ins Leben gerufen. Der Fahrer wird zum „Bob“ ernannt und trinkt keinen Alkohol. Er ist derjenige, der seine Freunde nach Hause fährt. Dafür erhält er in ausgewählten Bob-Lokalen ein oder mehrere alkoholfreie Getränke vergünstigt oder kostenlos. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.bob-trier.de

Der Genuss berauschender Mittel führt nicht selten zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Strafanzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung häufen sich gerade in dieser Zeit. Daher weist die Polizei auf das Jugendschutzgesetz hin. Hochprozentiges – Branntwein sowie branntweinhaltige Getränke – darf nur an Personen abgegeben werden, die mindestens 18 Jahre alt sind. Für andere alkoholische Getränke wie zum Beispiel Bier gilt das Mindestalter von 16 Jahren. Diese Altersgrenzen gelten laut Polizei auch für den Konsum dieser Getränke. red