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Neueröffnung Gasthaus „Christe Paul“ am Kloster Springiersbach am 28. April

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Feine Küche, Musik und Lyrik bei „Christe Paul“

In Springiersbach, Gemeinde Bengel, wird das Andenken an das traditionsreiche Gasthaus Christ in Ehren gehalten. Direkt gegenüber dem Kloster eröffnet Ende April das Café-Bistro Christe Paul.

Statt in die Klosterkirche ging Mancher lieber zu Paul Christ, auch „Pater Paul“. Mit seiner Frau, die ihn gut zehn Jahre überlebte und 2015 als 97-Jährige starb, betrieb er das schon 1850 bestehende Wirtshaus. Nachdem es 15 Jahre leer stand, kaufte Klaudia Praum-Vockensperger das inzwischen marode Gebäude, das sie zugunsten eines Neubaus abreißen ließ. Das Erdgeschoss beherbergt ein Café-Bistro für etwa 40 Gäste plus weitere auf der Terrasse und die beiden Etagen darüber sechs, 40 bis 70 Quadratmeter große, Ferienwohnungen, davon fünf mit großem Balkon. Damit geht die 55-Jährige Physiotherapeutin nach 37 Berufsjahren – davon 32 als Selbstständige mit gefragte Praxis in Zell – neue Wege. Mit entscheidend dafür sind für die Bengelerin positive Erinnerungen an die Zeit, als sie sich ihr erstes Taschengeld verdiente – in einem Hotel im heimischen Manderscheid. Die begeisterte Hobby-Bäckerin beflügelt aber auch die von ihrem Vater, einem selbstständigen Handwerker, geerbte zupackende Art. Während der Planungsphase bewährte sich das ebenso wie bei der Umsetzung. Die Innenraumgestaltung der Wohnungen in Rosa, Grün oder Rot trägt ebenso ihre Handschrift wie die der Blumenbeete oder des geplanten Kräutergärtchen. Karten für das „EröffnungsMenue“ am Freitag, 28. April, waren im Nu ausverkauft, weshalb es einen zweiten Termin, Montag, 1. Mai, um 18 Uhr gibt. Reservierungen: Telefon 06532/2731. Die Nachfrage ist zum einen Christel Hoffmann, der Köchin des Hauses, zu danken – und ihrem Vier-Gänge-Menü: ChiliSüßkartoffelsuppe, Lachs mit Wasabi-Mayonnaise und Schweinebäckchen auf Polenta – alternativ vegetarisch Kräuterseitling auf Chili-Mozzarella und GemüseCouscousPfanne – und danach Panna Cotta mit MinzHimbeersoße, selbstgemachtem Eis und Früchten. Anklang fand aber auch das Rahmenprogramm mit Martin Seidler, bekannt durch die SWR-Sendung „Kaffee oder Tee“ sowie die Landesschau, und Gitarrist Volker Höh. Zur Eröffnung werden sie zwischen den Menügängen vor großformatigen Gemälden von Anne Fesser-Konder mit heiteren und besinnlichen Gedichten von Ringelnatz, Heine, Goethe und Fontane auf das Konzept des Hauses einstimmen. Denn Motto-Abende wie „Essen und Literatur“ oder „Essen und Musik“ sollen dort ebenso wie alle 14 Tage ein Sonntagsbrunch zur Tradition werden.