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Neue OP-Abteilung im Brüderkrankenhaus

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Markus Leineweber (rechts), Hausoberer des Brüderkrankenhauses Trier, und Neurotechniker Christian Höfner erläutern Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die technischen Möglichkeiten des neuen OP. Foto: Brüderkrankenhaus Trier

Trier. Nach rund sechsjähriger Bauzeit in mehreren Bauabschnitten ist die neue zentrale OP-Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier fertiggestellt worden. Die Klinik versorgt in 15 medizinischen Fachabteilungen jährlich rund 30 500 Patienten stationär und 56 000 ambulant.

Mit einer Investitionssumme von 53,5 Millionen Euro handelt es sich um die größte Baumaßnahme des Trierer Brüderkrankenhauses der vergangenen Jahrzehnte. Das Land Rheinland-Pfalz förderte das Vorhaben inklusive einer Nachbewilligung für Baupreissteigerungen während der Bauzeit mit rund 30 Millionen Euro für den Neubau; weitere zwei Millionen Euro an Landesmitteln wurden für ein neues Labor bewilligt, das Mitte 2018 in Betrieb gehen soll. Insofern hat das Land insgesamt rund 32 Millionen Euro für die gesamten Maßnahmen bereitgestellt.

Mehr als 550 LED-Lampen sorgen für Licht in Sälen und Fluren, allein für die elektrische Versorgung wurden rund 235 Kilometer Kabel verlegt. 207 Türen verbinden die einzelnen Räume mitein ander, beheizte Glaswände und ein spezielles Wärmemanagement sorgen dafür, den Patienten den Aufenthalt im OP so angenehm wie möglich zu gestalten. Eine moderne Lüftungstechnik erhöht die Patientensicherheit ebenso wie eine neuartige integrierte OP-Steuerung mit Monitoren im OP-Saal. Die neue zentrale OP-Abteilung des Brüderkrankenhauses hat es in sich.

Der Hausobere des Brüderkrankenhauses, Markus Leineweber, bezeichnet die Fertigstellung des Projekts als „herausragendes Datum in der Historie des Brüderkrankenhauses und wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Trierer Gesundheitslandschaft“. Mit zunächst acht und nach Abschluss des Gesamtprojekts zehn neuen OP-Sälen setze man „Maßstäbe in der medizinischen Versorgung für die Menschen in der Region“. Die neue zentrale OP-Abteilung unterstreiche den Anspruch des Brüder krankenhauses, ein „Höchstmaß an Patientensicherheit und Kompetenz an einem Ort“ zu bieten.

Bürger können sich am Samstag, 12. August, von 10 bis 16 Uhr bei einem Tag der offenen Tür einen Eindruck von den neuen OP-Räumen machen. Angeboten werden Führungen durch Räume und Säle sowie Vorträge von Medizinern des Brüderkrankenhauses. Für die jungen Gäste gibt es Teddy-OP und Hüpfburg. red

 

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