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Immer weniger arbeitslose Menschen im Eifelkreis

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Symbolfoto: pixabay.com

Bitburg. Die Arbeitslosigkeit in der Region Trier ist weiter rückläufig. Mit 9362 Frauen und Männern, die arbeitslos gemeldet waren, ist die Zahl der Arbeitslosen verglichen mit dem Vormonat nochmals um 374 Personen zurückgegangen. Die Quote sank leicht von 3,4 auf 3,3 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr wird der Rückgang der Arbeitslosigkeit noch deutlicher; im Oktober 2016 waren 1120 mehr Arbeitslose gemeldet als momentan. Auch die Quote lag im Vorjahresmonat mit 3,7 Prozent deutlich höher.

Die Arbeitslosenquote im Eifelkreis Bitburg-Prüm bleibt konstant niedrig. Wie im Vormonat lag die Quote bei 2,7 Prozent. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist dies sogar ein Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. In absoluten Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass 1405 Arbeitslose gemeldet waren. Das entspricht einem Rückgang um 23 Personen verglichen mit September. Im Oktober 2016 waren 102 Personen mehr arbeitslos gemeldet. Unter den Arbeitslosen waren 728 Männer und 677 Frauen. In der Generation 50plus waren 481 Personen arbeitslos gemeldet, 175 Arbeitslose waren 25 Jahre alt oder jünger.

Heribert Wilhelmi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier, ordnet die Zahlen für die Region ein: „Im Herbst ist die Arbeitslosigkeit meist rückläufig, da viele Ausbildungsabsolventen einen Job als Fachkraft finden und die Auftragslage der Unternehmen meist gut ist. Das wurde auch im Oktober wieder deutlich, da 202 Arbeitslose unter 25 Jahren weniger gemeldet waren als im September.“

Auch andere Personengruppen profitieren von den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. So verweist Wilhelmi auf den Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit: „Im aktuellen Monat haben wir insgesamt 381 Langzeitarbeitslose weniger registriert als im Oktober 2016.“ Langzeitarbeitslosigkeit bezeichnet dabei eine Dauer der Arbeitslosigkeit von zwölf Monaten oder mehr. „Besonders freut mich, dass auch im Bereich des SGB II verglichen mit dem Vorjahr die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 331 Personen gesunken ist, also bei Personen, die von den regionalen Jobcentern betreut wurden. Daran wird deutlich, dass auch Arbeitslose, die sich oft schwer tun wieder eine zu finden, von den positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt profitieren.“

Unter den Arbeitslosen befanden sich 5012 Männer und 4350 Frauen. 1151 Personen waren 25 Jahre alt oder jünger, 3226 Personen waren 50 Jahre alt oder älter. 1951 Arbeitslose waren ausländischer Herkunft, dies entspricht einem Rückgang um 228 Personen verglichen mit dem Vorjahr.

Im Oktober mussten sich 2838 Personen neu oder erneut arbeitslos melden, während 3214 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. 1240 neue offene Stellen wurden der Agentur für Arbeit im Oktober gemeldet. Der Bestand an offenen Stellen betrug 5324. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 13 625 Stellen an den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und der Jobcenter gemeldet. Obwohl im Oktober 76 Stellen weniger neu gemeldet wurden als noch im September, ist sich der Leiter der Arbeitsagentur Trier daher sicher, dass der hohe Bedarf der regionalen Unternehmen an qualifiziertem Personal weiter ungebrochen ist. Wilhelmi appelliert daher: „Wir stellen vermehrt fest, wie schwer es mittlerweile für Arbeitgeber geworden ist, passende Fachkräfte für offene Stellen zu finden. Die Beratungsangebote des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und der Jobcenter unterstützen die regionalen Unternehmen.“ Gemeinsam könne erörtert werden, welche alternativen Besetzungsstrategien möglich wären. „Einige potenzielle Bewerber haben zum Beispiel zusätzlichen Qualifizierungsbedarf, um für eine Stelle als Fachkraft in Frage zu kommen. Hierbei unterstützt die Agentur für Arbeit, wenn Arbeitgeber uns ihren Qualifizierungsbedarf mitteilen.“ red

Info

Stadt Trier: 2636 Arbeitslose, Quote 4,5 Prozent.

Kreis Bernkastel-Wittlich: 1873 Arbeitslose, Quote 3,0 Prozent.

Kreis Vulkaneifel: 1282 Arbeitslose, Quote 3,9 Prozent.

Kreis Trier-Saarburg: 2166 Arbeitslose, Quote 2,7 Prozent.