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Für besseren Klimaschutz und größere Artenvielfalt

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Archiv/Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH

Daun. Der Natur- und Geopark Vulkaneifel kann sich verstärkt um den Klimaschutz und die biologische Vielfalt kümmern. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) Nord hat im Auftrag des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums Fördermittel in Höhe von 117 000 Euro bewilligt. Damit ist dessen Teilnahme am EU-Projekt Zero Emission Nature Protected Areas, kurz Zenapa, gesichert. Das Geld wird im Zeitraum von 2017 bis 2020 ausgezahlt.

Das Klimaschutzprojekt verfügt über einen Etat von rund 17 Millionen Euro, wovon mehr als acht Millionen Euro aus dem EU-Life-Programm gefördert werden. Die Restsumme wird von den Projektpartnern zu denen der Natur- und Geopark Vulkaneifel zählt, in Form eines Eigenanteils sowie von vier weiteren Kofinanzierern aufgebracht.

Im Natur- und Geopark Vulkaneifel wurde für Zenapa die Stelle eines Klimawandelmanagers eingerichtet und besetzt. Zu Martin Krämers Aufgaben gehört es, Strategien zu entwickeln, um Klimaschutz zu betreiben, gleichzeitig Biodiversität zu fördern und die Möglichkeiten der Bioökonomie zu nutzen. Zudem sollen die Bürger in Workshops und Veranstaltungen für die Themen Artenvielfalt und Klimaschutz sensibilisiert werden. red

 

Hintergrund

Der Natur- und Geopark Vulkaneifel ist 1230 Quadratkilometer groß und umfasst die Verbandsgemeinden Daun, Hillesheim und Kelberg sowie Teile der Verbandsgemeinden Gerolstein, Obere Kyll, Wittlich-Land und Ulmen. Nordwestlich grenzt er an den Naturpark Nordeifel an.

Die Region Vulkaneifel wurde im Mai 2010 als Naturpark ausgewiesen und erhielt im November 2015 die Anerkennung als „Unesco Global Geopark“.

Das Projekt Zenapa stellt sich der Herausforderung, die Energiewende in Einklang mit den Anforderungen des Klima-, Natur- und Artenschutzes zu bringen. Die Projekt ist zum 1. November 2016 gestartet und hat eine Laufzeit von acht Jahren. Daran beteiligt sind zwölf Partner aus acht Bundesländern und dem Großherzogtum Luxemburg, darunter auch der Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Projektkoordinator ist das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement, ein Institut der Hochschule Trier mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld.

Infos: www.zenapa.eured

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