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Falladas Roman als Revue

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„Kleiner Mann“ im Pech: Der Abteilungsleiter (Johannes Kolz, Video) entlässt Pinneberg (Sebastian Gasper, links), weil er angeblich einen Kunden (Manfred-Paul Hänig) belästigt hat. Foto: Mechthild Schneiders

Trier. Gerechtigkeit und Teilhabe sind Schlagworte der aktuellen Debatte in Deutschland. Doch bergen Menschen, die sich abgehängt fühlen, in sich eine große gesellschaftliche Sprengkraft. Hans Fallada beschreibt in seinem Roman „Kleiner Mann, was nun?“ eine Zeit, die größte Wachsamkeit erfordert hätte: Die Armutsschere öffnet sich weiter und extremistische Parteien polarisieren die Wähler. Der im vorigen Jahr verstorbene Autor Tankred Dorst hat Falladas Roman für die Bühne bearbeitet; Karsten Müller hat diese Version für den Verein Tufa Tanz unter anderem mit Kammerschauspieler Manfred Paul Hänig und Klauspeter Bungert am Klavier inszeniert.

Weitere Termine: 20., 25. Januar, 3. Februar, jeweils 20 Uhr, kleiner Saal der Tufa Trier. Karten: 16/10 Euro, TV-Service-Center Trier. red

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