Start Bitburg „Ausland – aber anders“

„Ausland – aber anders“

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Die Freiwilligen, die sich diesen Sommer auf den Weg machen werden. Foto: www.sofia-trier.de

Trier/Zell. Sie werden ab August für ein Jahr nach Südamerika, Afrika, Indien oder Osteuropa fahren: 31 junge Erwachsene aus dem ganzen Bistum Trier stehen vor ihrem Start in einen sozialen Auslandsdienst. Mit dem Verein „Soziale Friedensdienste im Ausland“ (SoFiA), der die jungen Menschen begleitet, haben sie sich zu einem Vorbereitungswochenende auf der Marienburg getroffen. Dabei standen die Vorbereitung der Entsendefeier am 2. Juli sowie Fragen zu Rundbriefen und Medienarbeit im Blickpunkt. Am Samstag, einem „Länder- und Kulturtag“, berichteten ehemalige SoFiA-Freiwillige von ihren Erfahrungen in ihren Einsatzländern, während junge Menschen aus Bolivien, Afrika und der Ukraine als Reverse-Freiwillige zu ihren Herkunftsländern und zu kulturellen Unterschieden Rede und Antwort standen. Kim Teichmann (19) aus Marpingen im Saarland geht ab August für 13 Monate nach Brasilien, um in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten. Nach einem Schüleraustausch stand für sie fest, dass sie nach dem Abitur „gerne noch mal ins Ausland gehen möchte – aber anders“. Nach Malawi in Afrika geht Paul Heck aus Greimersburg (Kreis Cochem-Zell). „Ich lebe schon sehr bewusst und kaufe fair ein“, sagt der ebenfalls 19-Jährige. „Aber das ist mir zu wenig. Und ich möchte selbst was tun für Frieden und Völkerverständigung, statt nur davon zu reden.“ Wie alle freut er sich, neue Menschen und eine neue Kultur kennenzulernen. SoFiA organisiert und vermittelt freiwillige Dienste für Frieden und Versöhnung im Ausland und versteht sich als sozialer Lerndienst. Die Einsatzfelder sind überwiegend in den Bereichen Jugendarbeit, Bildung, Arbeit mit behinderten Menschen sowie im sozialen und zivilgesellschaftlichen Bereich. Bewerbungen sind bis 31. August für das Folgejahr möglich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.sofia-trier.de red

 

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