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Augen auf beim Kostümkauf

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Region. Ob Pirat, Krankenschwester, Teufel oder Cowboy – die Auswahl an Kostümen im Supermarkt, Kaufhaus oder Karnevalsladen ist schier unendlich. Die Sicherheit sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Die meisten Kinderkostüme sind mit einem CE-Kennzeichen versehen. Diese Produkte entsprechen der Spielzeugrichtlinie, sind schwer entflammbar und entsprechen hohen Sicherheitsanforderungen. Damit spätere Reklamationen möglich sind, ist es wichtig, auf die Anschrift des Herstellers zu achten. Die alleinige Verantwortung für die sichere Gestaltung der Karnevalsartikel liegt bei den jeweiligen Herstellern. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, zu deren Aufgaben neben der Überwachung und Beratung der ansässigen Hersteller auch die Marktbeobachtung im Handel gehört, gibt folgende Tipps:

Kostüme für Kleinkinder dürfen keine langen Schnüre, Bänder Schärpen und Weiteres haben. Knöpfe, Pailletten und andere verschluckbare Kleinteile müssen fest am Kostüm befestigt sein. Andernfalls könnten sich Kleinkinder strangulieren oder verschlucken.

Karnevalskostüme für Kinder sollten das CE-Kennzeichen tragen. Masken, die Mund und Nase bedecken, müssen ausreichend große Atemöffnungen haben.

Kunststoffe in Masken und andere auf der Haut anliegende Verkleidungsgegenstände enthalten oft schädliche Weichmacher und sollten nicht zu lange getragen werden. Mit Karnevalsschminke und Haarfärbemitteln sollte man vorsichtig umgehen.

Textilien sollten, vor allem wenn sie direkt auf der Haut getragen werden, vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden – Pflege- und Waschhinweise des Herstellers beachten.

Auch das Zubehör kann eine Gefahr darstellen. Bei Knallpistolen etwa sollten die Warnhinweise beachtet werden, um Gehör- und Augenschäden zu vermeiden. red