Neues Konzept für die Housing

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Das US-Militär will das 62 Hektar große Gelände der Housing mit seinen 50 Kasernenblocks im September 2018 freigeben. TV-Foto: Portaflug

Bitburg. Für die künftige Nutzung der Bitburger Housing nach dem Abzug der US-amerikanischen Streitkräfte soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Das bisherige Konzept muss weiterentwickelt werden, weil die Stadt nicht den Zuschlag für die Landesgartenschau 2022 erhalten hat. Allerdings konnten laut Bürgermeister Joachim Kandels „aus der Bewerbung und dem gesamten Verfahren viele Erkenntnisse für die Konversion gezogen werden“. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hält eine Studie, in der weitere Entwicklungsszenarien untersucht werden, nach Angaben von Verkaufsleiter Claus Niebelschütz „für sehr sinnvoll“. Denkbar sei ein Kostenzuschuss in Höhe von 50 Prozent. Auch das Land hat bereits eine Förderung in Aussicht gestellt.

Landrat Joachim Streit schlägt einen Zweckverband für die Konversion vor, „um die Belange des Umlandes angemessen zu berücksichtigen“. Das will auch der erste Beigeordnete der VG Bitburger Land, Rainer Wirtz. Er fordert: „Negative zukünftige Effekte auf das Umland müssen soweit wie möglich vermieden werden.“ Die US-Streitkräfte wollen das 62 Hektar große Areal nach neuen Informationen bis September 2018 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgeben. red