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Neueröffnung der KiTa St. Petrus Lieser: Die Bauarbeiten des neuen Anbaus der Kindertagesstätte sind abgeschlossen

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Mit einem großen Fest feierte Lieser den Abschluss von Bauarbeiten in der Kindertagesstätte. 674 000 Euro wurden investiert, um auch Einjährigen einen Kita-Platz anbieten zu können. Für Ortsbürgermeister Reinhard Barthen war das „ein absolutes Muss“. Denn im zweimal erweiterten Neubaugebiet haben vor allem junge Familien gebaut. Die in der KiTa neu geschaffenen „U3-Plätze“ werden dem nun gerecht, was für den Ort mit eigener Grundschule besonders wichtig ist.

Die Erweiterung um einen Anbau, der mit 250 Quadratmetern Nutzfläche ähnlich groß ist wie der Altbau, wertet daher den gesamten Ort auf. Entstanden sei „ein heller, sonniger und kindgerechter“ Anbau, betont Gerhard Mehn vom ortsansässigen Ingenieurbüro, das mit Planung und Bauleitung beauftragt war. Das gelungene Ergebnis nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit sei der guten Zusammenarbeit von 27 Firmen zu danken. Entstanden sind ein großzügiger neuer Gruppenraum, ein Schlaf-, ein Entspannungs- und ein Kreativraum, eine moderne neue Küche und ein hübscher Speiseraum sowie ein Waschraum mit Lern-Toiletten und einer Dusche, in der auch mal geplanscht werden kann.

Ebenfalls in den neuen Trakt umgezogen ist Leiterin Elvira Herres, die nun dort ihr Büro hat. Sie ist froh, dass die Bauarbeiten abgeschlossen sind, was auch im Altbau Neuerungen brachte. So wurde etwa eine Wand eingerissen, womit ein großer, aber flexibel abteilbarer Raum zur Verfügung steht. Was noch fehlt, ist die komplette Neugestaltung des Außenspielgeländes der KiTa, für deren laufenden Betrieb die gemeinnützige Katholische KiTa gGmbH Trier verantwortlich zeichnet. Bauträger ist die Ortsgemeinde, die nach Abzug von Zuschüssen 385 500 Euro für die Erweiterung aufzubringen hat. Der Kreis steuert 177 000 Euro bei, das Land 107 000 Euro und der Bund 4500 Euro für die energiesparende Heizung.

Dank der gemeinschaftlichen Investition stehen nun 62 statt bisher 50 KiTa-Plätze zur Verfügung. Darunter 40 Ganztagsplätze, die trotz der Verdoppelung nahezu komplett belegt sind, sowie fünf für Kinder ab einem Jahr und zwölf für Kinder ab zwei Jahren. Die montags bis freitags von 7.15 Uhr bis 16.45 Uhr geöffnete KiTa bietet ihren Schützlingen reichlich Gelegenheit, sich zu bewegen – und das auch regelmäßig im Wald. Daneben gibt es besondere Angebote wie etwa Sprachförderung oder Elterncafés, die auch von der Unterstützung engagierter Eltern und des Kita-Fördervereins leben. Die heutige KiTa wurde 1960 gebaut und mehrmals erweitert und saniert, zuletzt 2009. Eine Kinderbetreuung gab es dank Ordensschwestern bereits ab 1869 im Ort.