Ein Wald für die Zukunft

Ein Wald für die Zukunft

13
0
TEILEN
Symbolbild: Pixabay.com/Antranias

Gerolstein. Gesunder Wald für gesundes Wasser – unter dieser Devise engagieren sich Gerolsteiner Brunnen und Landesforsten Rheinland-Pfalz für das Projekt „Gerolsteiner Zukunftswald“. Auf einer Fläche in der Größe dreier Fußballfelder im Stadtteil Gees, wo der Sturm Kahlstellen in Fichtenbestände gerissen hatte, sorgen 3400 neue Setzlinge langfristig für eine klimastabile Mischwaldstruktur. „Aufgrund des gut nähstoffversorgten und tiefgründigen Bodens haben wir Bergahorn und Wildkirsche gewählt“, erläutert Wolfgang Witzel, Leiter des Forstamts Gerolstein. Auf einer weiteren Fläche schließen Edelkastanien die Lücken.Klimaprojektionen sagen für die Eifel einen Temperaturanstieg von 2,6 bis 4,4 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 voraus. „Gleichzeitig ist mit häufigeren Ex tremwetterereignissen wie Sturm, Hitze und Trockenheit und einem höheren Schädlingsrisiko zu rechnen“, erklärt Forstwissenschaftler Ulrich Matthes vom Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. Er befürchtet: „Reine Fichtenwälder werden da zunehmend an ihre Grenzen stoßen.“ Ziel sei es deshalb, solche labilen Wälder durch Einbringen von Laubbäumen in zukunftssichere Mischwälder zu überführen. Für Gerolsteiner ist der Schutz der Wälder ein zentrales Anliegen. Denn, wie Forstamtsleiter Witzel erklärt: „Wälder dienen als Reinigungsfilter bei der Neubildung von hochwertigem Grundwasser.“ red

Weitere Infos zum Projekt gibt es auf www.gerolsteiner-zukunftswald.de