Das Wasser und die Feuerwehr

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Symbolfoto: Klaus Kimmling

Saarburg/Kell am See. Die Verbandsgemeinden Saarburg und Kell am See bereiten weiter eine mögliche Fusion vor. In diesem Fall sollen alle Wehren in beiden Kommunen erhalten bleiben. Dafür hat sich die Lenkungsgruppe in ihrer Sitzung ausgesprochen. Dies nicht ausschließlich wegen ihrer originären Aufgabe, sondern auch, weil die Wehren in den Ortsgemeinden eine wichtige kulturelle und gesellschaftliche Rolle spielten, wie die Bürgermeister Martin Alten und Jürgen Dixius betonten, Und weil kaum eine Veranstaltung in den Orten ohne die Mithilfe und Unterstützung der Wehren denkbar sei.

Nach einem Zusammenschluss soll eine neue Wehrleitung gewählt werden, die aus einem hauptverantwortlichen Wehrleiter und drei Stellvertretern besteht. Einig ist sich die Lenkungsgruppe, die – in beiden Verbandsgemeinden erst vor kurzer Zeit in Betrieb genommenen – Atemschutzwerkstätten sowie die Feuerwehreinsatzzentralen wie bisher beizubehalten und zu betreiben. Die Verwaltung und das Beschaffungswesen sollen in der Verwaltung an einer Stelle zusammengeführt, die Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Wehrleute neu geregelt und vereinheitlicht werden. Außerdem sollen die Wehrleitungen eine gemeinsame Alarm- und Ausrückordnung erarbeiten.

Beschlossen wurde auch, dass die Gebühren und Entgelte für Wasser und Abwasser für die Bürger nach der Fusion nicht steigen. Das Thema Wasser/Abwasser wird die Lenkungsgruppe in ihrer Sitzung im Mai erneut behandeln. red