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Bruckners Fünfte in St. Martin

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Symbolbild: Pixabay.com

Schweich. Keine andere Sinfonie Anton Bruckners trägt so viele Beinamen wie die Fünfte. Die „Mittelalterliche“ hat man sie genannt, die „Katholische“, die „Choral“ und die „Glaubenssinfonie“. Sogar als „Tragische“ wurde sie bezeichnet. Bruckner selbst nannte sie seine „Phantastische“ und – mit Blick auf den Finalsatz – sein „kontrapunktisches Meisterstück“. Tatsächlich zielt alles Geschehen dieser Sinfonie auf den kulminierenden Abschluss des letzten Satzes, in dem Bruckner mit dem Können und der Kühnheit eines mittelalterlichen Dombaumeisters Fugen und Doppelfugen zu einer musikalischen Architektur von monumentalen Ausmaßen formt.

Das Schöneck-Ensemble Koblenz unter Leitung seines Dirigenten Christopher Wasmuth lässt am Samstag, 27. Mai, Bruckners Werk in der Pfarrkirche St. Martin in Schweich erklingen. Das Vokalensemble St. Martin Schweich unter der Leitung von Johannes Klar singt zur Eröffnung und Einstimmung Motetten von Bruckner, Saint-Saëns und Reger. red

Karten: 10 Euro, Schreibwaren Diederich, Touristinformation Schweich.

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