Barrierefreie Angebote im Naturpark

Barrierefreie Angebote im Naturpark

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TV-Foto: Archiv

Irrel. Der Naturpark Südeifel soll barrierefrei erlebbar werden. Geplant sind barrierefreie Wanderwege zu Sehenswürdigkeiten der Grenzregion mit breiten Wegen, die auch für Familien mit Kinderwagen geeignet sind. Zudem soll eine neue grenzübergreifende Rad- und Wanderbrücke zwischen Wintersdorf und Rosport errichtet werden, die Wander- und Radwege an den öffentlichen Nahverkehr anbindet. Ein barrierefreies Informations- und Servicecenter soll in Rosport ausgebaut werden. Darüber hinaus ist geplant, die „Hot Spots“ des Natur- und Kulturerbes im Naturpark barrierefrei zu erschließen. „Hierdurch sollen neue Zielgruppen gewonnen und ein Komfort für alle Gäste und die Bevölkerung in der Grenzregion erreicht werden“, sagt Joachim Streit, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro, von denen die Projektpartner aus Mitteln des europäischen Programms Interreg A „Großregion“ eine Förderung von 1,5 Millionen Euro erhalten. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Förderbescheid in Irrel übergeben. Der deutsch-luxemburgische Naturpark Südeifel umfasst Gebiete beiderseits von Sauer und Our. Er wurde 1964 durch einen Staatsvertrag zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz gegründet und ist der erste grenzüberschreitende Naturpark in Westeuropa. red