Start Meldung 20 Jahre Bergbaugeschichte

20 Jahre Bergbaugeschichte

65
0
TEILEN

Fell. Das Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung im Nossertal zwischen Fell und Thomm wird 20 Jahre alt – die Gruben sind allerdings viel älter. Doch seit 20 Jahren bietet der Förderverein Führungen für Besucher an und gibt einen Einblick, wie das Leben der Leyenbrecher früher war. Seit der Eröffnung am 1. Mai 1997 sind mehr als 300 000 Besucher ins Bergwerk eingefahren. Und bei der Jubiläumsfeier am Wochenende 29. April bis 1. Mai sollen es noch viel mehr werden.

Gespenstisch wird’s gleich zu Beginn am Samstag, 29. April. Denn um 17, 18 und 19 Uhr starten Führungen in die Stollen – ohne elektrische Beleuchtung, nur mit Grubenlampen und Laternen, genau so, wie es früher einmal war. Und es wird auch unterhaltsam: Ab 19.30 Uhr spielt die Bergmannskapelle Fell. Bei einsetzender Dunkelheit spielen die Musiker mit den Freiwilligen Feuerwehren Fell und Fastrau den großen Zapfenstreich.

Am Sonntag, 30. April, startet um 10.30 Uhr die Mountainbike-Tour „25 Stollen“ rund um das Besucherbergwerk. Sie dauert rund 2,5 Stunden, die Strecke ist etwa 25 Kilometer lang. Treffpunkt ist am Bergwerk.

Ab 10.30 Uhr gibt es Live-Moderation und Unterhaltungsmusik, etwa mit dem Männergesangverein Fell/Riol (14 Uhr) und dem Martinus-Chor (16 Uhr) auf der Bühne auf dem Bergwerksvorplatz. Von 14 bis 18 Uhr verwandeln kreative Hände die Kinder per Schminke in bezaubernde Wesen.

Am Montag, 1. Mai, wird eine geführte Rundwanderung zum Thema Schieferbergbau abseits des Grubenwanderwegs angeboten. Start ist um 10 Uhr am Parkplatz an der Bachbrücke. Die Tour ist sieben Kilometer lang und dauert rund vier Stunden.

Während die Wanderer unterwegs sind, treten um 11 Uhr die Jagdhornbläser Fell auf. Um 15 Uhr spielt das Gäsberchtrio.

An allen Tagen finden im Abstand von 30 Minuten Führungen statt. red

Die Zufahrt zum Bergwerk wird gesperrt und muss für Rettungskräfte frei bleiben. Am Samstag wird von 18 bis 20 und von 22 bis 23 Uhr ein Pendelverkehr zwischen Fell und Bergwerk eingerichtet. Haltestellen sind Alte Schule und Spielesbrücke.

TEILEN

Vorheriger ArtikelWo Wincheringen investiert
Nächster ArtikelSpazieren im Wingert